Wochenrückblick: Die Schweiz und die EU, hübsche Balldamen & ein offfener Brief an Blocher

Diese Geschichten haben die Schweiz diese Woche am  meisten bewegt.

Die Top-Stories der Woche

1. Rafael Nadal wird von hübscher Balldame abgelenkt

Am Tennisturnier in Rio de Janeiro hat Tennis-Superstar Nadal etwas mit seiner Konzentration zu kämpfen. Der Grund dafür? Eine hübsche Balldame, die gleich neben seiner Ruhebank steht. Le Matin hat ein Video mit den besten Interaktionen zwischen den beiden publiziert. Die Story ist ein Hit und hat alleine über Facebook über 10’000 Reaktionen ausgelöst.

2 . Die Schweiz als Symbol für den Aufstand gegen die „EU-Diktatur“

Der italienische Lega Politiker Mario Borghezio hat im Europaparlament in Strassburg für einen Eklat gesorgt. Als das Parlament über die Annahme der Schweizer Masseneinwanderungsinitiative debattierte, erhob er sich, hielt eine Schweizer Flagge in die Höhe und forderte ein Ende der «EU-Diktatur». Der Mann wurde des Saales verwiesen. Ein anderer jedoch fand die Aktion grossartig: SVP-Nationalrat Lukas Reimann, der live vor Ort war.


Wie Lukas Reimann dem Blick gegenüber sagte, soll rund die Hälfte des Saales für die Aktion geklatscht haben. Davon ist auf dem Video auf alle Fälle nichts zu hören. Die Geschichte im Blick hat alleine über Facebook mehr als 7’500 Reaktionen ausgelöst.

3. Schweiz wird von EU aus Studentenaustauschprogramm Erasmus ausgeschlossen

Eine weitere Folge des Volksentscheids über die Masseneinwanderungsinitiative: Die EU schliesst die Schweiz aus dem europäischen Studendenaustauschprogramm Erasmus aus. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften der Schweiz (VSS) zeigt sich schockiert und kritisiert auch den Bundesrat, der ihrer Meinung nach zu wenig unternimmt, um sicherzustellen, dass die Schweiz nicht aus dem europäischen Hochschulraum ausgeschlossen werde. Der umfassende Artikel im Tages-Anzeiger bewegt sowohl via Facebook und Leserkommentare stark. 

Top Stories im Ressort Politik

Die zwei bewegendsten Artikel im Ressort Politik behandeln beide das oben erläuterte Erasmus Thema:

Auf Platz 3 rangiert ein Followup Artikel zum Fahnen-Eklat im Europaparlament.

3. Interview mit Mario Borghezio: „Die Schweiz muss den Volkswillen verteidigen“

Erfolgreiche Artikel erhalten bei 20 Minuten jeweils einen Folge-Artikel. So auch die Story zum Italienischen Lega Politiker, der im Europaparlament die Schweizer Fahne hisste (siehe oben). Im Interview erklärt Herr Borghezio seine Aktion und wieso es so wichtig sei, dass die Schweiz gegenüber der EU für ihren Entscheid einstehe. Der Artikel beinhaltet zudem einen Poll darüber, ob die Aktion „einem Missbrauch der Schweizer Flagge“ gleichkomme. Nein, finden die Leser:

Poll auf 20Min.ch
Quelle: Poll auf 20Min.ch

Top Stories im Ressort Wirtschaft

1. Händler verschlafen das neue Pelz-Gesetz

Kunstpelz oder echt? Oft sind Kleidungsstücke schlicht nicht zuverlässig deklariert. Der Bundesrat hat darum reagiert. Ab 1. März muss jedes Kleidungsstück mit Pelz genau deklariert sein. Wie eine Studie des Schweizer Tierschutzes (STS) zeigt, sind die Schweizer Händler schlecht vorbereitet. Resultat: 86 Prozent der Pelzprodukte in Schweizer Läden sind entweder unvollständig, falsch oder gar nicht deklariert. Auch das Personal kann Kunden nicht weiterhelfen, wenn diese nachfragen. Bei vielen Verkaufsgesprächen trete «ein geradezu erschreckendes Unwissen» zutage, kritisiert der STS. Die Story im Blick ist die bewegendste Wirtschafts-Story der Woche. Den gesamten Bericht von STS kann man sich im unten eingebundenen Dokument ansehen:

2. Offener Brief: „Nicht nur kernige Parolen, Herr Blocher“

Blick publiziert den offenen Brief, der die Investorin Carolina Müller-Möhl an Christoph Blocher geschrieben hat. Sie fordert nach dem Volksentscheid zur Masseneinwanderung praktikable Lösungen für die Schweizer Wirtschaft. Ein Blick in die Leserkommentare zeigt: Bei den Blick Lesern stösst der Brief auf gemischtes Feedback. Ein der Teil der Leserschaft attestiert ihr die „ersten vernünftigen und konstruktiven Worte“ seit der Abstimmung, während der beliebteste Kommentar jedoch genau in die Gegenrichtung ausschlägt:

Dieser Brief aber ist einfach nur peinlich, denn offensichtlich haben Sie auch nach 14 Tagen noch immer nicht begriffen, dass nicht Herr Blocher, sondern die Schweiz Ja gestimmt hat. (von Herbert Widmer, Sagnon)

3. Die Schweizer kaufen immer mehr im Ausland ein

Tribune de Genève präsentiert die Resultate einer Studie zum Einkaufstourismus und Online-Shopping im Ausland. Schweizer Konsumenten haben 2013 demnach für 10 Milliarden im Ausland eingekauft. Das sind die Kassenschlager:

  • Nahrungsmittel
  • Near-Food-Produkte wie etwa Haushalts- und Hygieneartikel
  • Schuhe und Bekleidung (2,5 Mrd. Franken).

Weitere Details zu den Studienergebnissen gibt es auf der Website von GFK.

Social Media Performance der Newsplattformen

Story mit den meisten Leserkommentaren (2’139) & Facebook Reaktionen (10’832): 

Le Matin: Nadal troublé par une jolie ramasseuse de balles (siehe oben)

Story mit den meisten Tweets (79)

Tribune de Genève: L’Islande enterre sa candidature à l’UE

Story mit den meisten Google Plus Reaktionen (35): 

24heures: L’Islande enterre sa candidature à l’UE

1. Newsplattformen mit den meisten Tweets

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2. Newsplattformen mit den meisten Facebook Reaktionen

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3. Newsplattformen mit den meisten Google Plus Reaktionen

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Publiziert von

Wochenrückblick: Nevin Galmarini siegt und #MEI bewegt noch immer

Was hat die Schweiz in der zurückliegenden Woche am meisten bewegt? Aktuelle Themen sind die Olympischen Spiele in Sotschi und die Auswirkungen von #MEI – vor allem in den Beziehungen zur EU und für die Wirtschaft.

Hier ist unser Wochenrückblick, den man auch als Newsletter abonnieren kann. Tägliche Updates über die #TopEinsteiger liefern wir auf FacebookTwitter und Google+.

 

Das bewegte im Themenbereich „Sotschi“

Sotschi

1. und 2. Sieger dankt gehörloser Mutter

@Blickch berichtet sogar zweimal in einem Artikel über den rührenden Moment, als sich der Silbermedaillen-Gewinner Nevin Galmarini im Fernsehen bei seiner gehörlosen Mutter bedankte – und zwar in der Gebärdensprache. Diese emotionale Geste kommt auch online gut an.

3. Bündner im Medaillen-Rausch

An den Olympischen Spielen in Sotschi können die Bündner schon einige Erfolge verbuchen. Im Artikel von @srfnews wird über die bereits gewonnenen Medaillen berichtet. Auch das Social Web feiert mit.

Aufgefallen:

  • Derselbe Artikel über Nevin Galmarini wird von @Blickch zweimal publiziert und erzeugt beide Male viele Reaktionen im Social Web – insgesamt sogar dreimal mehr als der drittplatzierte Artikel.

  • In den Top 10 der zurückliegenden Woche hat @srfnews die Nase vorne mit insgesamt sechs Artikeln.

 

Das bewegte im Themenbereich „Europäische Union“

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1. Brüssel warnt Schweiz

@20minutesOnline berichtet im Artikel darüber, dass die Schweiz die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien gestoppt hat und das fertig verhandelte Abkommen nicht unterschreiben wird. Brüssel warnt die Schweiz vor ernsthaften Konsequenzen.

2. Ausschluss aus Forschungsprogramm

Die angedrohten Massnahmen von Brüssel sind folgenschwer für die Schweiz – die EU setzt die Verhandlungen für das Forschungsabkommen Horizon 2020 sowie auch Erasmus+ aus. Der Artikel von @srfnews wird online vor allem häufig kommentiert.

3. Forschungsabkommen auf Eis gelegt

Auch der @tagesanzeiger berichtete letzte Woche in einem Artikel über die ausgesetzten Verhandlungen zum Forschungsabkommen und dem Studenten-Austauschprogramm Erasmus+. Auch hier wird mehr kommentiert als geliked und geshared.

Aufgefallen:

  • Interessanterweise bewegt die EU nachträglich mehr als noch während der Abstimmungszeit. Denn sie erzeugt mehr Reaktionen als die Initiativen vom 9. Februar selbst.

 

Das bewegte im Ressort „Wirtschaft“

Wirtschaft

1. Wegzug internationaler Unternehmen

Im Artikel berichtet @tdgch darüber, dass internationale Unternehmen nach dem Ja zur SVP-Initiative darüber nachdenken, ihren Sitz in der Schweiz in ein anderes Land zu verlegen. Vor allem auf Facebook kommt es bei diesem Thema zu vielen Reaktionen.

2. und 3. Problematische Situation für Grenzkantone

Im Rahmen von Newsnet berichteten letzte Woche sowohl @tagesanzeiger (Artikel) als auch @bazonline (Artikel) über die bevorstehende Problematik von Firmen in Grenzkantonen. Neu sollen die Arbeitsbewilligungen für Grenzgänger einer Kontingentierung unterliegen. Ein böses Erwachen, das auch online bewegt.

Aufgefallen:

  • Im Ressort „Wirtschaft“ dominiert Newsnet mit sieben Artikeln die Top 10.

 

Anteile der News-Plattformen an Reaktionen

Welche News-Plattform erzielte mit ihren Artikeln in dieser Woche die meisten Shares und Likes auf Facebook, Tweets auf Twitter oder Shares auf Google+? Antworten auf diese Frage liefern die nachfolgenden Grafiken. Die Zahlen beziehen sich auf alle Ressorts und Themen, nicht nur auf die drei oben analysierten Initiativen.

 

1. Shares und Likes auf Facebook

 

Facebook Shares

 

2. Tweets auf Twitter

 

Twitter Shares

 

3. Shares auf Google+

 

G+ Shares

Einschätzung von META und unsere Kommentare dazu

META ist eine deutsch-österreichische Agentur, die Medienbeobachtung und Medienanalyse anbietet – in der Schweiz offenbar auch bereits für SBB. Nun haben sie Themenpuls.ch mit 10.000 Flies aus Deutschland verglichen und auch darüber gebloggt. Einige der Punkte aus dem Blogpost möchten wir aufgreifen und kommentieren:

  • 10.000 Flies bezieht sich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz, während unser Fokus zurzeit auf der Schweiz liegt, schreibt META. Das ist richtig. Auch wir haben Pläne ins benachbarte Ausland zu expandieren, wollen aber zuerst unsere Services für den Heimmarkt perfektionieren. 
  • Im Blogpost steht, dass wir die Daten stets um Mitternacht auswerten. Diese Angabe ist nicht korrekt: Die Daten tauchen rund um die Uhr auf, allerdings nicht in Echtzeit, da es bei den Schnittstellen zu Verzögerungen kommen kann.
  • Skandale, Sport und Boulevard dominieren die ersten Plätze in den Rankings, schreibt META. Betrachtet man einfach das Overall Ranking so mag man an gewissen Tagen diesen Eindruck erhalten. Ein Blick auf die Top Stories der vergangenen 30 Tage zeigt aber auch, dass dies nicht immer zutrifft. In den Top 7 des Overall Rankings sind gleich mehrere politische Artikel enthalten. Das gleiche Bild bestätigt auch themenpuls.ch/trends.

Top7

  • Recherchiert man etwas tiefer – und genau dafür ist Themenpuls.ch gebaut – so ergibt sich sowieso ein anderes Bild. Im Gegensatz zu 10’000 Flies steht bei Themenpuls.ch nicht das Overall Ranking im Vordergrund, sondern spezifische Rankings nach Ressorts (Wirtschaft, Schweiz, Ausland, Digital, etc.) oder Themengebieten, wie zum Beispiel Politik. Alles ist relativ zu betrachten – das gilt insbesondere für Rankings. Genau aus diesem Grund stehen die Ressortrankings auf Themenpuls.ch auch derart im Vordergrund.
  • Eines unserer Kernthemen ist die Politik. Wir wollen erfassen wie die Medien rund um politische Themen die Schweizer Leserinnen und Leser bewegen. Um das zu ermöglichen codieren wir jede politische Medienstory entlang einer konsequenten Systematik (hier gibt es die Details), um damit Rankings und Trendentwicklungen von Politika wie zum Beispiel eidgenössische Abstimmungen erfassen und abbilden zu können.
  • Ja, wie META richtig bemerkt, werden momentan vor allem Zahlen, das heisst quantitative Indikatoren ausgewertet und dargestellt. Qualitative Indikatoren werden wir in Features integrieren, die im Laufe dieses Jahres hinzukommen. Im Gegensatz zu 10’000 Flies berücksichtigen wir ja auch Leserkommentare und unter Einbezug von Tweets, Leserkommentaren und den Artikeln sind dann interessante qualitative Auswertungen möglich. Wie zum Beispiel die unten abgebildete Auswertung, die  kurz vor dem letzten Abstimmungssonntag publizierte.

SentimentEinwanderungFINAL

Es freut uns, dass Themenpuls.ch auch in Österreich auf Interesse stösst und wir hoffen mit diesen Kommentaren nochmals verdeutlicht zu haben, was Themenpuls.ch aus unserer Sicht von 10.000 Flies unterscheidet.

Wochenrückblick: #MEI = Zäsur, 140km/h ist zu schnell für Auto-Lobby & Streuner sind genau wie iPhones unerwünscht in Sotschi

Diese Ressorts, Themen & Stories bewegten diese Woche am meisten.

Abstimmungen bewegen weiter

Die Abstimmungen bewegen natürlich auch nach dem Abstimmungssonntag intensiv. In der Romandie noch intensiver als in der Deutschschweiz.

Wie Artikel zu den Abstimmungen Masseneinwanderungsinitiative, Abtreibungsinitiative und FABI bewegen

Bewegendsten Stories zu den Abstimmungen

Top Stories aus der Deutschschweiz: 

  • NZZ: Kommentar des Chefredaktors: Eine Zäsur für die Schweiz
  • Basler Zeitung: Die Angst geht um – die Angst vor der Demokratie
  • 20 Minuten: SVP-Initiative: SP-Mann will Abstimmung wiederholen

Top Stories aus der Romandie: 

  • 24 heures: Didier Burkhalter mouche un journaliste alémanique
  • Le Matin: Racistes et égoïstes, les Suisses?
  • Tribune de Genève: Marine Le Pen félicite les Suisses pour leur vote

Allgemeine Top-Stories

1. Herz für Tiere: Milliardär rettet Streuner von Sotschi.

Artikel von 20 Minuten: Der russische Multimilliardär Oleg Deripaska hat in den Hügeln vor Sotschi ein Hundeasyl finanziert und damit Hunderten von Streunern das Leben gerettet. Der Beitrag inkl. Video von Reuters  bewegte diese Woche mit Abstand am meisten. Über 9’000 Reaktionen lösen nur sehr wenige Stories aus.

2. 140 km/h auf der Autobahn. Nicht mal die Auto-Lobby möchte schneller fahren.

Artikel im Blick: Der bisher unbekannte Zürcher Marco Schläpfer möchte das Tempolimit auf Schweizer Autobahnen auf 140km/h erhöhen. Für seine Idee erhielt er auf Facebook  innerhalb weniger Tage Zuspruch von über 100’000 Autofahrern. Nun will er Unterschriften für eine Volksinitiative sammeln. Anders sieht es bei den eigentlich in Sachen Verkehrspolitik für die Autofahrer einstehenden Organisationen TCS und Auto-Schweiz aus. Beide finden den Vorstoss nicht unterstützungswürdig. Hier die Reaktion auf diesen klaren Konter der Auto-Lobby:

 

3. Umstrittener Französischer Satiriker Dieudonné trat in Nyon auf und nichts passierte

Artikel bei 24heures: Die Stadt befürchtete, dass er mit rassistischen Äusserungen Klagen provozieren könnte. Nichts dergleichen ist aber in Nyon passiert. Dennoch bewegt Dieudonné die Leser stark.

Top-Stories Ressort Politik

1. 140 km/H auf der Autobahn. Nicht mal die Auto-Lobby möchte schneller fahren.

–> Siehe oben

2.  Französische Medien spekulieren im Alleingang über eine Affäre von Obama und Beyonce

Artikel bei 20Minutes: Die Französische Zeitung Le Figaro berichtete über eine angebliche Affäre von US-Präsident Obama mit dem R’N’B Star Beyonce. Ausser der französischen Presse lässt sich aber niemand auf das Gerücht ein.

3. Das Ende des Internets: Staaten steigen aus dem Web aus

Artikel aus der NZZ am Sonntag:  Der umfassende Artikel zur politisch getriebenen Zersplitterung des Internets bewegt die Schweizer Leser. Der Artikel hat insbesondere auf Twitter und Google Plus sehr viele Reaktionen ausgelöst, also vor allem auch bei Internet-Heavy Usern & Early Adopters.

Top-Stories Ressort Wirtschaft

1. Kommentar des NZZ Chefredaktors zum Ja zur Masseneinwanderungsinitiative

Kommentar in der NZZ: NZZ Chefredaktor Markus Spillmann spricht mit seinem kurzen und konzisen Kommentar vielen Enttäuschten aus dem Herzen

Die binnenorientierte Schweiz hat obsiegt. Für eine kleine, offene und ressourcenarme Volkswirtschaft ist das gar kein gutes Zeichen.

2. EU legt Stromabkommen mit der Schweiz auf Eis

Artikel bei Tribune de Genève: Das Schweizer Ja zur Masseneinwanderungsinitiative hat bereits erste negative Auswirkungen auf andere politische Geschäfte unseres Landes mit der EU. Als erste Reaktion hat die EU nun das Stromabkommen mit der Schweiz auf Eis gelegt.

3. Oswald Grübel versteht den Schweizer Entscheid zur Masseneinwanderung

Artikel bei 20 Minuten: Ex-UBS Chef Oswald Grübel sagt in einem Interview mit dem deutschen Handelsblatt, dass er Verständnis für den Entscheid des Schweizer Stimmvolkes habe. Er geht einen Schritt weiter und vermutet, dass eine vergleichbare Abstimmung in Deutschland ähnlich ausgehen würde. Darum sollten die Deutschen jetzt auch vorsichtig sein mit ihrer Kritik.

Top-Stories Ressort Digital

1. Das Ende des Internets: Staaten steigen aus dem Web aus

–> Siehe oben.

2. Athleten in Sotschi haben Apple Verbot

Artikel bei 20 Minuten: Samsung ist Hauptsponsor der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Aus diesem Grund dürfen sich Athleten nicht mit ihren Apple Produkten vor die Linsen der Weltmedien blicken lassen. Die Regelung wurde nicht von Samsung selbst verhängt, sondern vom Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Für ein Digitales Thema hat der Artikel relativ wenig via Social Media dafür eher viel über Leserkommentare ausgelöst.

3. Interessantes Schüler-Experiment: 3 Tage ohne Gadgets & Internet

Artikel von 20 Minuten: Ein 16 jähriger Schüler aus der Nähe von Zürich will wissen wie sich Langeweile auf das Verhalten auswirkt. Für seine Abschlussarbeit wird er sich 3 Tage in ein ausgeräumtes Zimmer zurückziehen und seinen Gemütszustand dokumentieren. Das spannende Experiment löst vor allem viele Leserkommentare aus.

Social Media Performance der Newsplattformen

Welche News-Plattform erzielte mit ihren Artikeln in dieser Woche die meisten Shares und Likes auf Facebook, Tweets auf Twitter oder Shares auf Google+? Antworten auf diese Frage liefern die nachfolgenden Grafiken. Die Zahlen beziehen sich auf alle Ressorts und Themen, nicht nur auf die drei oben analysierten Initiativen.

Story mit den meisten Facebook Reaktionen (8’445)

20 Minuten: Herz für Tiere: Milliardär rettet die Streuner von Sotschi

Story mit den meisten Tweets  (822) & Google Plus Shares (371)

NZZ: Das Ende des Internets: Staaten steigen aus dem Web aus

Story mit den meisten Leserkommentaren

20 Minutes: Un «Gayetgate» outre-Atlantique?: La «love affair» Beyoncé-Obama bientôt dévoilée?

1. Newsplattformen mit den meisten Tweets

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2. Newsplattformen mit den meisten Facebook Reaktionen

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3. Newsplattformen mit den meisten Google Plus Reaktionen

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Publiziert von

Twitterprognosen: Nein unterschätzt, Ja überschätzt

Ein ereignisreicher Abstimmungssonntag liegt hinter uns. SRF hat für die Berichterstattung wie bereits im November auch auf Daten von uns zurückgegriffen.

Wie die Grafik unten zeigt, wurden an keinem Abstimmungssonntag so viele Tweets verschickt wie gestern. Deshalb möchten wir an dieser Stelle auf ein Experiment zurückkommen, das Daniel Jörg am vergangenen Freitag verbloggt hatte. Im Blogpost sind Zahlen dazu enthalten wie viele Ja- oder Nein-Parolen zu den drei Abstimmungsvorlagen in Tweets zu finden waren.

In der nachfolgenden Infografik haben wir diese Zahlen den Endergebnissen gegenübergestellt.

Bei allen drei Abstimmungsvorlagen stimmen die Twitterprognosen mit den tatsächlichen Endergebnissen überein. Auf Twitter wären die Resultate bei der Masseneinwanderungsinitiative und FABI deutlicher ausgefallen. Hier haben sich noch stärkere Tendenzen zu den Ja-Stimmen abgezeichnet, einzige Ausnahme ist die Romandie bezüglich der Masseneinwanderungsinitiative: Dort sprechen sowohl die Twitterprognose mit 46% Ja-Parolen als auch das Endergebnis mit 41.5% Ja-Stimmen für eine Ablehnung der Initiative.

Bei FABI deutete die Twitterprognose auf eine Zustimmung von 83% in der Romandie hin. Das tatsächliche Endergebnis entspricht einem Ja-Anteil von 69.4%. Die Differenz in der Deutschschweiz ist einiges geringer mit 62% Ja-Parolen bei Twitter und 59.2% Ja-Stimmen beim Abstimmungsergebnis.

Bei der Abtreibungsinitiative zeigt sich genau das umgekehrte Phänomen. Die Twitterprognosen deuteten zwar bereits klar die Ablehnung der Initiative an, die Endergebnisse fallen aber noch viel deutlicher aus: In der Deutschschweiz sind 65.5% und in der Romandie 84.3% gegen die Privatisierung der Abtreibungsfinanzierung.

Das Experiment hat gezeigt, dass die Twitterprognosen ziemlich gut mit den tatsächlichen Endergebnissen übereinstimmen. Bei allen drei Abstimmungsinitiativen hat sich eine korrekte Tendenz zu den Ja- oder Nein-Stimmen abgezeichnet. Interessanterweise scheint man sich bei den Ja-Stimmen jeweils akzentuierter zu äussern, da die Ja-Parolen auf Twitter bei der Masseneinwanderungsinitiative und bei FABI prozentual höher sind als die Ja-Stimmen in den Endergebnissen. Bei den Nein-Parolen auf Twitter bezüglich der Abtreibungsinitiative scheint man vorsichtiger zu sein, denn der Anteil Nein-Stimmen im Endergebnis ist noch höher als prognostiziert.

Ermöglichen Kommentare & Tweets Trendaussagen zu den Abstimmungen am Sonntag?

Diesen Sonntag stimmt die Schweiz über drei wichtige Vorlagen ab. Entschieden wird über die Abtreibungsinitiative, die Masseinwanderungsinitiative und über die Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI).

Wie bewegen die drei Vorlagen 3 Tage vor dem Stichtag im Web?

1. Wie stark die Themen bewegen

Abtreibungs- und Masseneinwanderungsinitiative bewegen am meisten:

Reaktionen, die Artikel zu Abtreibungsinitiative, Masseneinwanderungsinitiative & FABI in den letzten 30 Tagen auslösten

Charts selbst erkunden unter themenpuls.ch/abstimmungen

Das sind die 3 bewegendsten Artikel zu jeder Vorlage: 

Top-Artikel zur Masseneinwanderungsinitiative:

Top-Artikel zur Abtreibungsinitiative:

Top-Artikel zu FABI:

Die Abtreibungsinitiative bewegt die Romandie besonders stark:

Abtreibungsinitiative beschäftigt in der Romandie stärker als in der Deutschschweiz

Diese Newsplattformen haben rund um die drei Vorlagen am meisten Reaktionen (Likes, Tweets, Shares & Comments) ausgelöst:

Es fällt auf, dass zur #Masseneinwanderungsinitiative nicht der übliche Platzhirsch 20 Minuten am meisten bewegte, sondern regionale Newsportale wie die Basler Zeitung, die Berner Zeitung, der Bund und der Tagi.

Masseneinwanderungsinitiative - wie die Newsplattformen das Thema bewegten

20 Minuten löste zur Abtreibungsinitiative mit Abstand am meisten Reaktionen aus. gefolgt vom Tages-Anzeiger und Le Matin.

Abtreibungsinitiative - wie die Newsplattformen das Thema bewegten

#FABI löste von den drei Vorlagen am wenigsten Reaktionen aus. Am meisten bewegt hat 20 Minuten, die Basler und die Berner Zeitung. 

FABI - wie die Newsplattformen das Thema bewegten

2. Experiment: Stimmung zu den Vorlagen nach Kanälen

Wir haben uns angesehen wie sich die Stimmungen zu den drei Vorlagen nach Kanal unterscheiden. Grundlage für diese Trendaussagen sind jeweils die 10 bewegendsten Artikel zu einer Vorlage – sowie die damit ausgelösten Leserkommentare und Tweets. Die Tonalität wurde nicht von einem Programm definiert, sondern von unserem Team. Wir haben uns die Artikel, die Leserkommentare und die Tweets angesehen und manuell den Kategorien pro, contra oder neutral zugewiesen.

Disclaimer: Das hier ist ein erstes Experiment, wir sind momentan daran einen Ansatz zu entwickeln, wie wir in Zukunft qualitative Trendprognosen erstellen können.

Masseneinwanderungsinitiative: 

Während der grösste Teil der 10 bewegendsten Artikel inhaltlich contra die Initiative argumentierte, schlägt die Stimmung in den Leserkommentaren zu diesen Artikeln massiv in die Gegenrichtung. Gemäss den Leserkommentaren zu den 10 bewegendsten Artikeln spricht sich der grösste Teil klar pro Vorlage aus. Auf Twitter ist das Verhältnis pro zu contra ähnlich wie in den Artikeln – mit dem Unterschied, das der grösste Teil die Artikel ohne persönliche Meinungsabgabe neutral twitterte.

SentimentEinwanderungFINAL

Abtreibungsinitiative:

Bei der Abtreibungsinitiative gibt es weniger grosse Unterschiede zwischen der in den Top 10 Artikeln transportierten Meinung und den Reaktionen darauf. Die Mehrzahl der Artikel sind contra die Vorlage. In den Leserkommentaren kippt die Einstellung zu einem knappen pro Vorlage.

SentimentAbtreibungFINAL

FABI

Während es durchaus auch Artikel die pro FABI argumentierten in die Top 10 schafften, argumentieren die meisten dennoch contra. Die mit diesen Artikeln ausgelösten Leserkommentare sind fast alle contra die Vorlage.

SentimentFABIFINAL

3. Was auf Twitter bewegt

Anmerkung: sämtliche bisherigen Analysen haben sich stets auf Reaktionen auf die bewegendsten Artikel der 27 grössten Newsplattformen bezogen. Die folgenden Analysen tun das nicht.

Rund um die Abstimmungen haben sich die vom SRF respektive RTS initiierten Hashtags #Abst14 in der Deutschschweiz und #CHvote in der Romandie durchgesetzt, wobei trennungsscharf werden sie nicht verwendet. Viele Nutzer setzen auch beide Hashtags ein

Tweets mit #Abst14 & #CHvote – letzte 30 Tage: 

Tweets zu #Abst14 & #CHvote in den letzen 30 Tagen

Peak-Aktivitäten auf Twitter um das Hashtag #Abst14

#Abst14 Popularity

Die bewegendsten Tweets zu #Abst14

Die bewegendsten Tweets zu #CHvote


Die aktivsten #Abst14 Twitterer:  

  1. @jgruene_jvertes – 32 Tweets
  2. @saviomichellod – 29 Tweets
  3. @jungegruenezh – 17 Tweets
  4. @claudelongchamp – 13 Tweets
  5. @mehr_demokratie – 12 Tweets
  6. @wyssdaniel – 12 Tweets
  7. @lukisami – 12 Tweets
  8. @srfnews – 11 Tweets
  9. @politnetzch – 10 Tweets
  10. @katzenstrecker – 10 Tweets
  11. @christophhess – 7 Tweets
  12. @nggalai – 7 Tweets

Die aktivsten #CHvote Twitterer

  1. @saviomichellod – 35 Tweets
  2. @xavcompany– 29 Tweets
  3. @rtsinfo – 23 Tweets
  4. @boschettisteen – 22 Tweets
  5. @pbd_vd – 20 Tweets
  6. @yohanziehli – 19 Tweets
  7. @jeunesvertesvd – 18 Tweets
  8. @lfberset – 17 Tweets
  9. @baumeisterch – 13 Tweets
  10. @tdgch – 12 Tweets

Die einflussreichsten #Abst14 Twitterer

  1. @srfnews
  2. @Nikhartmann
  3. @ppsde
  4. @davidbauer
  5. @SatireLupe
  6. @tageswoche
  7. @christof_moser
  8. @christophhess
  9. @ChristianLevrat
  10. @Mark_Balsiger

Die einflussreichsten #CHvote Twitterer

  1. @RadioTeleSuisse
  2. @srfnews
  3. @ppsde
  4. @RTSinfo
  5. @tdgch
  6. @GrandjeanMartin
  7. @24heuresch
  8. @Nikhartmann
  9. @BR_Sprecher
  10. @ChristianLevrat

4. Experiment: Trendvoraussagen basierend auf Twitter

Wir haben uns angesehen, ob es auf Twitter zu den drei Vorlagen mehr Ja- oder mehr Nein- Parolen gibt. Die Herausforderung dabei: Queries zu bilden, welche sämtliche relevanten Diskussionen abbilden. Wir sind daher der Maxime: „lieber weniger Tweets, dafür wirklich nur diejenigen, die eine klare Parole abgeben“ gefolgt.

Man muss sich aber bewusst sein, dass die Anzahl Tweets, welche die Grundlagen der folgenden Grafiken sind, tief sind. Dementsprechend sehen wir auch diese Trendaussagen als Experiment. Dies gesagt, sind wir natürlich dennoch extrem gespannt, ob eine Korrelation zwischen dem Verhältnis der Ja- und Nein-Parolen auf Twitter mit den Abstimmungsergebnissen vom kommenden Sonntag erkennbar werden wird. Wir werden sehen.

Masseneinwanderungsinitiative:

Gemäss Twitter Parolen tendiert die Deutschschweiz zu einem deutlichen Ja – die Romandie zu einem knapperen Nein.

#Masseneinwanderung Ja vs Nein

#Immigration Oui vs Non

Abtreibungsinitiative: 

Gemäss Twitter Parolen tendieren sowohl die Deutschschweiz wie die Romandie zu einem Nein. Spiegelt Twitter wirklich das Befinden in der französischsprachigen Schweiz, dann dürfte es dort einen sehr deutlichen Entscheid gegen die Vorlage geben.

#Abtreibung Ja vs Nein

#Avortement Oui vs Non

FABI: 

Gemäss Twitter Parolen wird FABI sowohl in der Deutschschweiz wie in der Romandie angenommen. Spiegelt Twitter wirklich das Befinden in der französischsprachigen Schweiz, dann dürfte FABO dort mit einem sehr viel deutlicheren Ja gewinnen.

#FABI Ja vs Nein

#FAIF Oui vs Non

Wie gesagt, viele der in diesem Post aufgeführten Charts und Analysen sind Experimente. Wir stellen keinen Anspruch auf deren Repräsentativität. Wir experimentieren, um herauszufinden was der beste Weg ist, um aus all diesen Daten verlässliche Trendaussagen machen zu können – und, ob das überhaupt möglich ist. In diesem Sinne bleibt nur noch eins zu sagen: Geht abstimmen.

Publiziert von

Wochenrückblick: 140 km/h auf Autobahnen, Sotschi und Mammografien

Was hat die Schweiz in der zurückliegenden Woche am meisten bewegt? Aktuelle Themen sind die Olympischen Spiele in Sotschi sowie auch die anstehenden Abstimmungen. Hier ist unser Wochenrückblick, den man auch als Newsletter abonnieren kann. Tägliche Updates über die #TopEinsteiger liefern wir auf FacebookTwitter und Google+.

 

 

Das bewegte im Themenbereich „Politik“

Politik

1. Bald 140 km/h auf der Autobahn?

Die Facebook Page „Volksinitiative 140 auf der Autobahn“ wird nach wenigen Tagen bereits von über 100’000 Personen geliked. Im Artikel auf @20minutesOnline erzählt der Initiant Marco Schläpfer, dass er nun wirklich eine Initiative vors Volk bringen möchte – was viele Reaktionen im Social Web nach sich zieht.

2. Israel befürchtet hohen Preis bezahlen zu müssen

@20minutesOnline berichtete über die Lage in Israel, wo aufgrund eines Werbespots von SodaStream mit Boykott-Reaktionen gerechnet wird. Die Regierung und Wirtschaft versuchen Gegenmassnahmen zu ergreifen. Auf Facebook wird der Artikel rege verbreitet.

3. Micheline Calmy-Rey für EU-Beitritt

Die ehemalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey spricht sich auf @20min für einen EU-Beitritt aus. Im Artikel spricht sie die Vorteile eines Light-Beitritts an. Auch die Leser haben online eine Meinung dazu.

Aufgefallen:

  • Nicht nur die Facebook Page von Marco Schläpfer findet grossen Anklang, auch der Artikel selbst wird auf Facebook überdurchschnittlich häufig kommentiert. Ein Thema also, das die Bevölkerung bewegt.

  • Interessanterweise befindet sich unter den Top 3 der letzten Woche im Themenbereich „Politik“ kein einziger Artikel zu den bevorstehenden Abstimmungen.

 

Das bewegte im Themenbereich „Sotschi“

Sotschi

1. Das Quiz zu Sotschi

Auf welchem Breitengrad liegt Sotschi? Wie viele Winterspiele fanden schon in Russland statt? Mit diesen und weitere Fragen kann man sein Wissen im Quiz von @srfnews testen.

2. Die Geliebte Putins und das olympische Feuer

Im Artikel auf @Lematinch wird darüber gerätselt, ob Alina Kavaeba, die Geliebte von Wladimir Putin, wohl das olympische Feuer entzünden wird. Die Russin feierte bereits einige Erfolge in der Rhythmischen Sportgymnastik. Auch die Leser scheinen zu dieser Frage eine Meinung zu haben und kommentieren deshalb häufig.

3. Lara Gut kritisiert Sotschi

@Laragut übt Kritik am Austragungsort der Olympischen Winterspiele – und muss dafür selbst eine Menge Kritik einstecken. Im Artikel auf @Blickch erhält sie aber auch Unterstützung für ihre Aussage.

Aufgefallen:

  • Die Reaktionen der Leser im Social Web zum Thema „Sotschi“ sind überschaubar, obschon Kritik und Bedenken die Vorfreude zu verdrängen schienen.

 

Das bewegte im Ressort „Wissen“

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1. Ärzte raten von Mammografien ab

Im Artikel raten Ärzte nach einer neuen Studie von Mammografien zur Vorbeugung von Brustkrebs ab. Wie der @tagesanzeiger berichtete, sollen die Programme sogar mehr Schaden anrichten als helfen. Die Reaktionen im Social Web bleiben bei diesem emotionalen Thema natürlich nicht aus.

2. Krebserkrankungen nehmen zu

Die Weltgesundheitsorganisation geht in den kommenden Jahren von einem dramatischen Anstieg an Krebserkrankungen aus. Im Artikel des @tagesanzeiger ist sogar von einer Zunahme von 40% die Rede.

3. Der Tod des ältesten rosa Flamingo

Auf @tdgch wird im Artikel über den Tod des ältesten rosa Flamingo berichtet, der in einem australischen Zoo gelebt hat. Die Reaktionen der Leser erfolgten hauptsächlich auf Facebook.

Aufgefallen:

  • Das Ressort wird diese Woche ganz klar von Themen aus dem Bereich der Gesundheit dominiert.
  • Der Topartikel zum Thema Mammografien erzeugt bei den Lesern heftige Reaktionen. Mit fast 7’000 Reaktionen im Social Web hebt er sich ungewöhnlich stark vom zweitplatzierten Artikel ab.

 

Anteile der News-Plattformen an Reaktionen

Welche News-Plattform erzielte mit ihren Artikeln in dieser Woche die meisten Shares und Likes auf Facebook, Tweets auf Twitter oder Shares auf Google+? Antworten auf diese Frage liefern die nachfolgenden Grafiken. Die Zahlen beziehen sich auf alle Ressorts und Themen, nicht nur auf die drei oben analysierten Initiativen.

 

1. Shares und Likes auf Facebook

Facebook Shares

 

2. Tweets auf Twitter

Tweets

 

3. Shares auf Google+

Google+ Shares