Wochenrückblick: Die Suche nach Svenja, der Walfang in Japan und der neue Mindestlohn bei H&M

Was hat die Schweiz in der zurückliegenden Woche am meisten bewegt? Aktuelle Themen sind das Verschwinden von Svenja, das Walfangverbot für Japan und der Mindestlohn bei H&M. Hier ist unser Wochenrückblick, den man auch als Newsletter abonnieren kann. Tägliche Updates über die #TopEinsteiger liefern wir auf FacebookTwitter und Google+.

 

Das bewegte im Ressort „Schweiz“

Schweiz

1. Auf der Suche nach Svenja

Im Artikel von @Blickch wurde über das Verschwinden der 11-jährigen Svenja berichtet. Das Mädchen ist auf dem Schulweg spurlos verschwunden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe – die Reaktionen auf Facebook sind enorm.

2. Die Gefahren der direkten Demokratie

Der @tagesanzeiger berichtete darüber, dass der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck die direkte Demokratie der Schweiz als eine Gefahr sieht – vor allem wenn es um hochkomplexe Abstimmungsthemen geht. Zum Artikel scheinen viele Leser eine Meinung zu haben.

3. Vermisste Svenja gefunden

Ein Tag nach ihrem Verschwinden wurde Svenja wohlauf in einer benachbarten Wohnung gefunden, wie @20min berichtete. Das Mädchen wurde von der eigenen Mutter dort versteckt. Der Artikel bewegt auch im Social Web. 

Aufgefallen:

  • Der erstplatzierte Artikel von letzter Woche erzeugt im Social Web so viele Reaktionen, wie das schon lange bei keinem Beitrag mehr der Fall war – fast fünf mal so viel wie der zweitplatzierte Artikel.

  • Das Verschwinden von Svenja scheint generell ein Thema zu sein, welches viele Leser bewegt hat. In den Top 10 von letzter Woche finden sich insgesamt fünf Artikel zu diesem Thema.

 

Das bewegte im Ressort „Ausland“

Ausland

1. Walfang in Norwegen

Im Artikel von @Lematinch wurde darüber berichtet, wie viele Wale Norwegen in diesem Jahr bereits gefangen hat – insgesamt sind es 1286. Der Artikel bewegt dabei grösstenteils auf Facebook.

2. Walfangverbot für Japan

Der Internationale Gerichtshof hat entschieden, dass Japan von nun an in der Antarktis keine Wale mehr fangen darf, wie @20min berichtete. Der Artikel erzeugt viele Reaktionen im Social Web.

3. Kein Walfang mehr

Auch in der französischsprachigen Schweiz berichtete @20minutesOnline in einem Artikel über das Walfangverbot in Japan. Hier zeigen sich online ebenfalls viele Reaktionen der Leser.

Aufgefallen:

  • In den Top 10 des Ressorts „Ausland“ von letzter Woche handelt es sich bei der Hälfte um französischsprachige Artikel, was eher ungewöhnlich ist.

 

Das bewegte im Ressort „Wirtschaft“

Wirtschaft

1. Mehr Lohn bei H&M

@Lematinch berichtete letzte Woche über den Entscheid von H&M, dass ab Januar 2015 für ihre Mitarbeiter der Mindestlohn auf 22.- Franken pro Stunde angesetzt wird. Im Social Web zeigen sich vor allem Reaktionen auf Facebook zum Artikel.

2. Mindestlohn ohne Stellenverlust

@Blickch berichtete im Artikel darüber, dass die Anhebung des Mindestlohns bei H&M keine Streichung von Arbeitsplätzen nach sich zieht. Diese positive Nachricht wird auch online geshared und geliked.

3. Mindestlohn keine Staatssache

In einem Interview mit @20min fand der Migros-Chef Herbert Bolliger, dass der Mindestlohn keine Sache der staatlichen Regulierung sei. Der Artikel erzeugt im Social Web einige Leserkommentare.

Aufgefallen:

  • Wie bereits im Ressort „Ausland“ befindet sich auch hier ein Artikel aus der französischsprachigen Schweiz auf dem ersten Platz.
  • Die Mindestlohn-Thematik beherrschte letzte Woche die Top 3 des Ressorts „Wirtschaft“ und  beschäftigt sowohl die Deutschschweiz wie auch die Romandie. Im Vergleich zu den beiden anderen Ressorts „Schweiz“ und „Ausland“ sind die Reaktionen im Social Web aber nicht so hoch.

 

Anteile der News-Plattformen an Reaktionen

Welche News-Plattform erzielte mit ihren Artikeln in dieser Woche die meisten Shares und Likes auf Facebook, Tweets auf Twitter oder Shares auf Google+? Antworten auf diese Frage liefern die nachfolgenden Grafiken. Die Zahlen beziehen sich auf alle Ressorts und Themen, nicht nur auf die drei oben analysierten Initiativen.

 

1. Shares und Likes auf Facebook

Shares und Likes auf Facebook

 

2. Tweets auf Twitter

Tweets auf Twitter

 

3. Shares auf Google+

Shares auf Google+

 

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