Monatsrückblick Juni: Nur tragische Hochzeit auf Philippinen bewegte mehr als Fussball-WM

Was hat die Schweiz im zurückliegenden Monat am meisten bewegt? Diese Frage beantworten wir mit unserem Monatsrückblick, den man auch als Newsletter abonnieren kann.

Wenig überraschend zeigen die Top 5 über alle Ressorts hinweg, dass die Fussball-WM in Brasilien im Juni ein Thema war, das im Social Web viele Reaktionen erzeugte.

Top 5 – Juni 2014

 

Doch wie sehen die Top 5 für den Juni aus, wenn Sport-Artikel nicht berücksichtigt werden?

Top 5 – ohne Sport – Juni 2014

 

1. Wunschhochzeit ohne Happy End

Im Artikel berichtete @20MinutesOnline darüber, wie sich ein junger, krebskranker Philippiner 10 Stunden vor seinem Tod einen letzten Wunsch erfüllte und seine grosse Liebe heiratete. Diese Liebesgeschichte erzeugte vor allem auf Facebook viele Reaktionen. Im Artikel gab es auch ein Video.

 

2. Nicolas Sarkozy’s Kritik an der Schweiz

Am Swiss Economic Forum in Interlaken kritisierte der französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy die Schweiz, wie im Artikel von @Lematinch berichtet wurde. Laut Alt-Bundesrat Adolf Ogi ging er damit zu weit. Diese Meinung teilen die Leser auch im Social Web.

 

3. Student bleibt in Stein-Skulptur stecken

In Tübingen in Deutschland steht ein Kunstwerk, welches einer Vagina nachempfunden ist. Ein Student wagte eine Mutprobe – und blieb in der Stein-Skulptur stecken, wie @20MinutesOnline berichtete. Die Befreiung gelang nur mithilfe der Feuerwehr. Der Artikel wird rege auf Facebook geliked und geshared.

 

4. Treffen der russischen Eurasien-Bewegung

Im @tagesanzeiger wurde im Juni darüber berichtet, wie sich in Wien die Führer der russischen Eurasien-Bewegung mit westeuropäischen Rechtspopulisten, Aristokraten und Unternehmern trafen. Sie möchten damit Europa vor Liberalismus und der Schwulenlobby retten. Viele Leser haben online auf diesen Artikel reagiert.

 

5. Wachsfigur von Putin zerstört

Letzten Monat berichtete @20MinutesOnline auch darüber, dass im Wachsfigurenkabinett in Paris das Ebenbild des russischen Präsidenten Wladimir Putin Opfer eines feministischen Anschlags geworden ist. Zum Artikel finden sich im Social Web vor allem Kommentare auf Facebook und auf der Website.

 

 

Aufgefallen:

  • In den Top 5 des Monats Juni befinden sich vier Artikel aus der Romandie, die im Social Web wie schon in den zurückliegenden Wochen und Monaten mehr bewegt als die Deutschschweiz.
  • Die vielen Reaktionen zum erstplatzierten Artikel sind unter anderem auf das eingebettete Video zurückzuführen. Denn Bilder lösen in den Menschen stärkere Emotionen aus und bewegen dadurch mehr.

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